Wie Sie gesund fasten

Nach dem Fasching beginnt die Fastenzeit, die bis Ostern andauert. Nicht nur gläubige Menschen möchten jetzt Verzicht üben und fasten: nichts Süßes mehr essen, keinen Alkohol trinken, oder Heilfasten und mit einer F.X.-Mayr-Kur oder der Buchinger-Methode dem Körper einen „Frühjahrsputz“ gönnen. Wir haben die wichtigsten Thesen zum Sinn des Fastens zusammengefasst:

Wie wirkt sich das Fasten auf den Stoffwechsel aus?

Da jede Nahrungsaufnahme für den Körper Stress bedeutet, hat die Evolution auch kein Daueressen vorgesehen. In den Essenspausen regenerieren die Zellen, Organe und die Bauchspeicheldrüse. Der Darm wird von totem Zellmaterial befreit, Zucker- und Cholesterinspiegel verändern sich positiv. Alles in allem also kann Fasten sich sehr vorteilhaft auf den Stoffwechsel auswirken und das schon, wenn man täglich um rund 30 Prozent weniger zu sich nimmt, als man benötigt um satt zu werden. Auch der Verzicht auf das Frühstück ist bereits eine Form des Fastens und wird in verschiedenen Studien gesunden Menschen empfohlen.

Bessere Laune durch Fasten?

Das ist jedenfalls mit Ja zu beantworten und auch gut erklärbar: immer wieder litten die Menschen in der Vergangenheit unter Nahrungsmangel. Sie mussten viele Tage mit stark kalorienreduziertem Essen leben und mussten dennoch leistungsfähig bleiben. Darum sicherte die Stimmungsverbesserung der Spezies Mensch das Überleben. Heute fasten die Menschen zwar nicht wegen einem verminderten Nahrungsangebot, dennoch bleibt der Effekt derselbe, da im Gehirn das Gute-Laune-Hormon Serotonin freigesetzt wird und der Stresshormon-Pegel sinkt.

Fällt eine Ernährungsumstellung nach dem Fasten leichter?

In klinischen Studien wurde festgestellt, dass die Probanden nach dem Fasten mit Leichtigkeit die Essensgewohnheiten umstellten und sich nun gesünder ernähren. Salziges, Süßes, Fettes und auch Fleisch schmecken nicht mehr so gut wie vor dem Fasten.

Kann man mit Fasten abnehmen?

Nein, fasten eignet sich nicht zum Abnehmen. Natürlich verliert man während der Fastenzeit an Gewicht, aber das ist schnell wieder da, wenn man danach in die alten Essensgewohnheiten fällt. Fasten eignet sich wie im vorangegangenen Punkt beschrieben allerdings sehr gut, um seine Ernährung umzustellen. Denn nur wenn die Kalorienzufuhr auf Dauer verringert wird, nimmt man ab.

Hilft Fasten zur Verbeugung gegen chronische Krankheiten, ja sogar bei der Behandlung von Krebserkrankungen?

Diese Frage wird oft im Zusammenhang mit Fasten gestellt, kann aber nicht mit absoluter Bestimmtheit mit Ja beantwortet haben. Zwar gibt es Studien, die belegen, dass Fasten bei Erkrankungen wie Arthrose, chronischen Schmerzsyndromen wie beispielsweise Migräne oder Bluthochdruck einen positiven Einfluss hatten. Auch bei Menschen mit Herz-Kreislaus-Erkrankungen oder Diabetes gab es deutliche Verbesserungen durch das Fasten. Doch sind dies Studien an einigen wenigen Patienten. Neuesten Untersuchungen zufolge reduzieren sich die Nebenwirkungen einer Chemotherapie, wenn der Patient vorher zwei Tage fastet. In diesem Bereichen wird noch sehr intensiv geforscht, jedenfalls sollten sich Patienten vor dem Fasten immer mit ihrem Arzt besprechen.

Worauf Sie beim Fasten achten sollten:

 

  • Besprechen Sie sich vorher mit Ihrem Arzt, auch während des Fastens ist ein Besuch beim Arzt ratsam.
  • Vermeiden Sie während des Fastens Alkohol, Nikotin und Koffein.
  • Viel trinken ist besonders wichtig (auch in der anschließenden Aufbauzeit): elektrolytreiche Flüssigkeiten wie Gemüsebrühen oder Gemüsesaftschorlen eignen sich bestens, außerdem viel Mineralwasser trinken.
  • Gönnen Sie Ihrem Darm eine achtsame Aufbauzeit von mindestens vier Tagen und essen Sie leicht verdauliche Lebensmittel wie Karotten oder Äpfel. Zu meiden ist schwer Verdauliches wie Fleisch, Bohnen oder Kohl.
  • Bewegung ist während der Fastenzeit ein Muss, um nicht zu viel an Muskeleiweiß abzubauen. Entspannungstechniken wie Yoga oder Tai Chi sind zudem hilfreich.
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