Bikram - Yoga oder Workout?

Bikram verhält sich zu Yoga wie Tae Bo zu Kickboxen. Der indische Guru Bikram Choudhury bediente sich Bewegungsabläufen aus einer lange bewährten Tradition und kombinierte sie zu einem neuen, markengeschützen Workout. Als Workout kann Hot Yoga auch angesehen werden: Der Schwerpunkt bei Bikram liegt eher beim in Form bringen des Körpers als beim Gleichklang von Körper und Seele. Die Abfolge von 26 Asanas und zwei Atemübungen wird innerhalb von 90 Minuten in einem auf 38º- 40º Grad temperierten Raum ausgeführt. Die Muskeln werden dabei gedehnt und geformt, der Körper wird straffer und Stress abgebaut. Anhänger von Bikram sind davon überzeugt, dass auch chronische Schmerzen ausgelöst durch Rückenprobleme und Gelenksbeschwerden sowie Schilddrüsenunter- und -überfunktion gelindert werden.

 

Die Bikram-Asanas mit fröhlich klingenden Namen wie halber Mond, kleine Kobra oder Kaninchen werden nicht vorgezeigt. Die Teilnehmer werden durch Sprache angeleitet, was als Bewegungsmeditation betrachtet wird. Das Zuhören hilft den Yoginis, ihre Gedanken loszulassen und im Moment zu leben. Ganz egal, wo auf der Welt jemand Bikram-Yoga macht, bleibt die Ansage im Großen und Ganzen gleich, sie folgt einem festgelegten Skript. Ebenfalls gemeinsam ist allen Bikram-Studios der Schweißgeruch, der im Übungsraum in der Luft liegt – starkes Schwitzen ist bei Hot Yoga Programm.

 

Kommen Sie gut mit Flüssigkeit versorgt zu Ihrer Bikram-Stunde. Sie brauchen dann während der Einheit trotz der Wärme nicht viel zu trinken. Versuchen Sie, über den Tage verteilt etwa zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu sich zu nehmen. Direkt vor dem Bikram-Yoga viel Flüssigkeit in sich hinein zu leeren wirkt kontraproduktiv. Zu viel Wasser auf einmal zu trinken kann den Magen beleidigen es könnte ihnen während des Übens schlecht werden. Das gilt auch für das Trinken während der Stunde – nicht zu viel Flüssigkeit auf einmal, höchstens 0,2 Liter.

 

Bikram verlangt dem Körper einiges ab, übertreiben Sie es nicht beim Workout. Unterscheiden Sie, ob eine Position sich einfach nur unangenehm anfühlt oder ob Sie Schmerzen verspüren. Schmerz ist das Zeichen, etwas zurückzuschalten. Der Wasser- und Elektrolytverlust, der durch die Hitze ausgelöst wird, kann zu Muskelkrämpfen und Kreislaufkollaps führen. Daher sollten Sie Herz- oder Kreislauf-Probleme, wie zu niedriger oder zu hoher Blutdruck, von einem Arzt abklären lassen. Der Schlüssel zum Erfolg ist auch beim Bikram-Yoga eine offene Haltung. Seien Sie bereit, etwas Neues zu lernen und Ungewohntes aufzunehmen, wenn Sie mit Bikram beginnen. Sehen Sie es nicht verbissen – Yoga soll in erster Linie entspannen!

 

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