Warum senkt Krafttraining das Diabetesrisiko?

Weltweit leiden mehr als 346 Millionen Menschen an der Stoffwechselerkrankung Typ-2-Diabetes, die Tendenz ist steigend. Als Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes gelten neben einer genetischen Veranlagung vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel.

Insulinresistenz: Störung des Zuckerstoffwechsels

Bei Typ-2-Diabetikern ist der Zuckerstoffwechsel gestört, was dazu führt dass die Blutzuckerwerte dauerhaft zu hoch sind. Die Zellen von Typ-2-Diabetikern sind unempfindlich gegen das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin. Die Glucose bleibt praktisch aus den Zellen ausgesperrt und kreist weiter im Blut. Was wiederum der Bauchspeicheldrüse das Signal gibt, mehr Insulin zu produzieren ...

Regulation des Blutzuckerspiegels

Bewegung hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. unzählige Studien haben bewiesen, dass sich in der Anfangsphase einer Diabetes-2-Erkrankung eine beginnende Insulinresistenz durch körperliche Bewegung wieder umkehren lässt. Das gilt nicht nur Ausdauersport, auch Krafttraining kann das Diabetesrisiko deutlich senken.  Ein internationales Forscherteam hat in einer Studie mit mehr als 32.000 Männern festgestellt, dass bereits weniger als eine Stunde Krafttraining pro Woche die Wahrscheinlichkeit an Typ-2-Diabetes zu erkranken um zwölf Prozent reduziert.

Bewegung schont die Bauchspeicheldrüse

Der Grund für die positive Auswirkung von Ausdauer- und Krafttraining ist zum einen die Reduktion des Körperfetts, welches ständig Insulin benötigt, zum anderen die Aktivierung von Transportproteinen in den Muskelfasern. Bei Bewegung reichen die Glukose-Transportproteine in den Muskelfasern aus, um Glukose in die Zelle zu bringen. Die Bauchspeicheldrüse braucht weniger Insulin herzustellen und wird geschont.

 

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