DAS PALÄO-PRINZIP: WAS BRINGT ES, WIE IN DER STEINZEIT ZU ESSEN?

"Wie, das isst du alles nicht?" ist eine Frage, der sich die meisten Anhänger einer Ernährungsweise, die ganze Nahrungsmittelgruppen ausschließt, stellen müssen.  Wer sich an das Paläo Prinzip hält, hört diese Worte sehr häufig.  Die Idee hinter der Paläo Diät ist, nichts als das zu essen, was schon Steinzeitmenschen als Nahrungsmittelangebot zur Verfügung stand und was saisonal erhältlich ist . Das wären:

  • Gemüse,
  • Fleisch,
  • Fisch,
  • Eier,
  • Fett,
  • Obst.

Diese Ernährungsweise zu adaptieren, ist eher eine Sache des Lifestyles als eine bloße Diät. Fleisch, Fisch und Geflügel spielen mit rund 55 Prozent des Energiebedarfs die Hauptrolle und werden mit frischem Obst, Salat und Gemüse kombiniert. Was Paläoistas alles nicht essen dürfen, darüber herrscht einige Verwirrung. Einiges liegt auf der Hand: Zucker, Weißmehlprodukte, industriell verarbeitete Lebensmittel beispielsweise. Andere verbotene Lebensmittelgruppen überraschen hingegen.

Milch und Milchprodukte kommen Paläoistas nicht auf den Teller. Erstens ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Steinzeitmenschen Zugang zu Milch hatten, zweitens klassifiziert die Paläo Diät Milchprodukte als eine entzündungsfördernde Lebensmittelgruppe. Also: Caprese paläo bedeutet Tomaten ohne Mozzarella. Getreide ist bei Paläoistas ebenfalls außen vor. Ein zu hoher Anteil an Getreide steht als Auslöser von Autoimmunerkrankungen unter Verdacht, außerdem zeigen sich mehr und mehr Menschen anfällig gegen Gluten. Interessanterweise sind jedoch auch Urformen des Getreides und Quinoa verboten. Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erdnüsse sind Tabu, ebenso Erdäpfel. Süßkartoffeln hingegen sind erlaubt. Paläoistas nehmen darüber hinaus an, dass Kaffee bereits in der Steinzeit als legal doping zugelassen war.

Was bringt‘s? Die Grundidee hat viel für sich. Die Kilos rasseln - viel naturbelassenes Obst und Gemüse, jede Menge hochwertiges Eiweiß, kein Zucker und keine verarbeiteten Fertigprodukte! Wer nichts isst, was erst viele Verarbeitungsschritte durchlaufen hat, bevor es auf unseren Tellern landet, liegt definitiv auf gutem Kurs in Richtung gesunde Ernährung. Viele allergieauslösende und inflammatorisch wirkende Lebensmittel fallen weg, der Vitamin- und Nährstoffbedarf wird gedeckt. Ebenso ein Benefit: Raffinierte Pflanzenöle, Butter und Margarine werden durch hochwertiges Oliven- oder Leinöl ersetzt. Keine Süßigkeiten, kein Fast Food, keine Pizza – aber ein, zwei Stückchen Bitterschokolade zum Espresso bleiben aber auch den Paläoistas erlaubt!

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